Als RIA bezeichnet man Anwendungen, die reichhaltigere Möglichkeiten als klassische Webanwendungen bieten. Dazu gehören Funktionen wie multimediale Fähigkeiten, Zugriffe auf Funktionen des Betriebssystem, Drag & Drop mit dem Desktop oder auch Tastaturkürzel. Entscheidend ist, dass die Applikationen von RIAs vorher nicht installiert wurden aus dem Internet geladen werden. Inzwischen gibt es zahlreiche RIAs Anwendungen, die im Internet zu finden sind. Unter “labs.adobe.com” finden Sie zahlreiche Beispiele. Neben Adobe bieten unterschiedliche Systeme RIAs Anwendungen an. Hier sind vor allem SUN mit Java oder auch AJAX zu erwähnen. Der große Erfolg von Adobe ist aber sicherlich die hohe Verbreitung des Flash Players. Dieser ist zwingend notwendig um die RIAs betrachten zu können. Mit einer Verbreitung von über 90% auf den Desktop-Rechnern. Alle RIAs Anwendungen die über Flash oder Flex erzeugt werden, haben die Endung “.swf”. Das Kürzel steht für Shockwave Flash, der bereits 1996 von Macromedia auf den Markt gebracht wurde. Inzwischen gibt es viele Softwarelösungen die in der Lage sind SWF-Dateien zu erzeugen. Schaut man sich mal die Palette von Adobe an, finden sich neben Flex und Flash noch die Programme Captivate, Bridge, Illustrator, Fireworks findet man diese Möglichkeit. Bereits in der Flash-Version 5 tauchte zum ersten Mal der Begriff “ActionScript” auf. ActionScript setzt heute wie JavaScript auf dem ECMAScript-Standard auf. Heute ist ActionScript in der 3.0 Version eine leistungsfähige, objektorientierte Programmiersprache.
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