Analytics widerspricht Adwords

In Deutschland ist Vertrauen angesagt, wenn es um das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) geht. Denn der Löwenanteil der Suchmaschinenbenutzer googelt hier zu Lande. Auch bei weltweiten Kampagnen tut man gut daran auf Tipps von Google zu hören. Denn neben der Markführerschaft bei Suchmaschinen bietet Google kostenlos Werkzeuge an, die sehr benutzerfreundlich und vorallem lösungsorientiert sind. Die Verbindung zwischen dem Webseiten-Analysetool Google Analytics und dem Promotiontool Google Adwords scheint beispielsweise eine unschlagbare Kombination zu sein. Doch was tun wenn die in Adwords angezeigten Klicks sich nicht mit den Besuchen in Analytics decken.

Der Google-Support sagt zu diesem Thema nur, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen darf. Stimmt natürlich auch, Besuche sind keine Klicks. Da der Unterschied teilweise jedoch über 50% ausmacht, können aus meiner Sicht berechtigte Zweifel an dieser Begründung gehegt werden. Zumal es schon ab und zu vorkommen kann, dass in Analytics mehr Besuche zu einem Keyword angezeigt werden als Klicks in Adwords. An dieser Stelle entstehen zwar keine dubiosen Zusatzkosten für den Googlekunden, aber die Argumente von Google fangen an zu wanken.

Wir empfehlen Ihnen sich nicht zu 100% auf Google zu verlassen, sondern zusätzlich serverseitig Statisiken zu führen. Mit diesen Statisiken sollten Sie jedoch nicht versuchen Analytics nachzubauen sondern lediglich das Ergebnis punktuell zu vergleichen. Dieser Vorgang liefert zumindest harte Zahlen auf die Verlass ist.

Gibt es Google nur in deutsch?

Jeder der mit Hilfe einer Adwords-Kampagne versucht international Aufmerksamkeit bei potentiellen Kunden zu erregen, stößt früher oder später auf dieses Problem. Man hat unterschiedliche Googlekampagnen im Adwordskonto angelegt. Diese Kampagnen unterscheiden sich im Normalfall durch die Zielgruppe und somit sehr häufig durch die Sprache der jeweiligen Zielgruppe.

Man legt passende Keywords und ausgefeilte Anzeigen für diese Kampagne an und will nun testen ob Google diese Anzeigen auch richtig schaltet. Der schlaue Internetuser kommt an dieser Stelle auf die Idee Google France aufzusuchen um seine französische Kampagne zu testen. Also gibt er im Browser seines Vertrauens google.fr ein. Nach kurzer Zeit stellt er mit erschrecken fest, die französische Anzeige wird nicht geschaltet. Bei genauerem hinsehen fällt auf, die Seite ist immernoch die deutsche Googleseite und liefert auch die gleichen deutschen Ergebnisse. Google wertet die im Browser eingestellt Sprache aus und stellt für Ihre Benutzer standardmäßig diese Sprache in der Suchmaschine ein. Dieses Vorgehen mag ja in den meisten Fällen Sinn machen, mindestens in diesem Einen Fall jedoch ist dieses Vorgehen umständlich für den Benutzer. Es gibt jedoch eine Lösung, beziehungsweise zwei Möglichkeiten diese automatisch gewählte Einstellung zu ändern. Im Normalfall erscheint unter dem Eingabefeld und den Suchoptionen ein kurzer Text „Google.fr angeboten in: Français“. Wenn Sie hier auf den Hyperlink „Français“ klicken ist von nun an google.fr in französisch und auch Ihre Anzeige sollte nun geschaltet werden. Der andere Weg geht über die Einstellungen rechts neben dem Eingabefeld. Auf dieser Seite wählen Sie unter „Sprache der Benutzeroberfläche“ „Französisch“ aus und speichern die Einstellungen. Dieses Vorgehen sollte in alle von Google unterstützen Sprachen und Länder übertragbar sein.