OpenVZ: eine freie Virtualisierungssoftware

OpenVZ ist eine gute Alternative zu kommerziellen Virtualisierungslösungen, die unter der GPL Version 2 veröffentlicht wurde und stellt die Basis der kostenpflichtigen Software Virtuozzo aus dem Hause SWsoft Inc. dar.

Da OpenVZ einen modifizierten Linux-Kernel mitliefert, ist die Auswahl an möglichen Host- und Gast-Betriebssystemen auf Linux begrenzt und bietet im Gegenzug eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen an. So soll laut der offiziellen Webseite der Virtualisierungsaufwand zwischen 1 bis 3 % der Prozessorleistung betragen. Eine wesentliche Eigenschaft von OpenVZ ist, die Verwendung des Ein-Kernel-Modells – sprich: alle Gast-Systeme (VE’s = Virtual Environments) teilen sich einen gemeinsamen Kernel. Dies ermöglicht die Skalierung einer VE bis auf die Größe des Host-Systems unter Nutzung aller verfügbaren Ressourcen (CPU, RAM, Netzwerkbandbreite usw.). Ferner können die einzelnen Gast-Systeme (VE’s) nicht auf die Hardware des Host-Systems zugreifen, sondern über eine entsprechende Schnittstelle von OpenVZ mit dieser kommunizieren.

Wer sich für OpenVZ interessiert, dem sei an dieser Stelle die offizielle Webseite von OpenVZ ans Hert gelegt. Dort findet ihr entsprechende Informationen zu diesem Thema.

Veröffentlicht von

thomass

Thomas Seruset, Geschäftsführender Gesellschafter der zeroseven design studios in Ulm.

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