Der mobile Onlinemarkt.

Das Jahr 2012 soll laut Marktbeobachter das Jahr der Smartphones. Erstmals sollen mehr Smartphones als PCs verkauft werden. Bis Ende 2012 sollen 60 Prozent der Internet-Nutzer ein Smartphone besitzen. Das liegt vor allem an den immer günstigeren Preisen der Smartphones. Laut Google werden derzeit pro Tag mehr als 700.000 Android-Handys aktiviert. Hinzu kommt noch die Zahl der iPhones. Und  ganz nebensächlich noch die Smartphones mit Microsoft-Betriebssystemen.

Laut einer Umfrage von Google waren 49 Prozent aller deutscher Smartphone-User im Herbst 2011 täglich im Internet. Innerhalb eines Jahres soll sich die Zahl nochmals um 10 Prozent erhöhen. Andere Länder sind hier deutlich vor Deutschland. Jede zehnte Suchanfrage ist mittlerweile mobil.

Was bedeutet das für die Entwicklung von Websites?

Durch die hohen Zugriffszahlen gewinnen die Landingpages immer mehr an Bedeutung. Die Alternative zu den klassischen Websites auf Smartphones welche für den Einsatz eigentlich unbrauchbar sind, ist eine Landingpage. Diese entspricht genau auf die Anforderungen des Smartphones. Die Landingpage ist ganz auf die Smartphones optimiert. Das beginnt bereits bei der Benutzerführung, die sich deutlich von der klassischen Website abhebt. Der Informationsgehalt der Seiten geht meistens nicht so in die Tiefe wie die klassische Internetseite. Betrachten wir einmal ein paar Seiten die für die Smartphones optimiert wurden. Vor allem im Bereich der Automobilbranche stellen viele Automarken Ihre Website für Smartphones bereit. Ein passendes Beispiel ist hier zum Beispiel Audi. Die Smartphone-Seite von Audi ist von der Benutzerführung sehr nahe an einer App. Vom Programmieraufwand abgesehen, sind hier eigene Templates notwendig. Wird die Konzeption sauber geplant, so wird dann über das Content-Management-System nur einmal der Inhalt gepflegt und auf unterschiedlichsten Ausgabegeräten zur Verfügung gestellt. Dank intelligenter Templates, die mit Responsive Webdesign entwickelt wurden.

Neue Zielgruppen bei der Suchmaschinenoptimierung.

Gehen wir sogar einen Schritt weiter und betrachten die Möglichkeiten bei der Suchmaschinenoptimierung. Bei der Suchmaschinenoptimierung sollten die Smartphones von den Tablets unterschieden werden. Onlinekampagnen können jeweils auf die verschiedensten Endgeräte hin optimiert werden. Der Tabletmarkt dominiert Apple mit dem iPad deutlich. Hier liegt der derzeitige Marktanteil bei knapp 80 Prozent iPad User. Tablet-PC‘s werden überwiegend zu hause eingesetzt. Hieraus ergeben sich unterschiedlichste Nutzerszenarien. Das geht von lokalen Anfragen bis zu Einkäufen, die eher vom Tablet-PC gemacht werden. Bei der Planung von Adwords-Kampagnen müssen die unterschiedlichen Endgeräte getrennt berücksichtigt werden. Dies gilt inhaltlich als auch formal. Hier sollte bei den Kampagnen immer unterschieden werden, welche Plattform bedient wird. So wissen wir heute, dass ein Apple-User weniger Preissensibel ist als ein Android-User. Aus diesem Grund heraus können die Inhalte einer Kampagne unterschiedlich sein und mit unterschiedlichen Schlagworte versehen werden. Im Gegensatz zu den Kampagnen auf Desktop-Rechnern sind laut Google die ersten drei Kampagnen auf Smartphones die entscheidende Position. Ist Ihre Kampagne hier nicht dabei, können Sie sich Ihr Budget für weitere Positionierungen hinter den ersten drei Plätze sparen. Laut Google wirken Anzeigen auf mobilen Endgeräten vier mal stärker als auf Desktop-Rechnern.
Laut Google stehen wir bei der Suchwortvermarktung vor einem regelgerechten Boom in diesem Jahr. Derzeit haben Tablet-PCs im B2B Bereich eine Marktpenetration von gerade mal drei Prozent. Hier sind mögliche Steigerungen in diesem Jahr von mindestens nochmals drei Prozent drin. Im Vergleich zu Großbritannien hier liegt die Marktpenetration bei acht bis neun Prozent.

Die Endgeräte entscheiden.

Wir unterscheiden derzeit von drei unterschiedlichen Endgeräten.Tablet-PCs: Hier ist die Marktdurchdringung von Apple mit 80 Prozent Marktanteil durch deren iPad gewaltig. Zwar lassen sich normale Websites auch auf dem iPad betrachten. Es wird jedoch geraten, dass die Websites vermehrt mit dem Standard von HTML5 programmiert werden und ebenfalls für‘s iPad optimiert werden. Dies gilt vor allem bei der Benutzerführung.Smartphones: Im Sektor der Smartphones teilen sich derzeit zwei Technologien den Markt. Das ist IOS und Android: Beide Systeme decken derzeit einen Marktanteil von 85 Prozent ab.Featerphones: Hier fallen alle Mobiletelefone darunter, die weder Online-Zugriff noch einen Browser haben.

Veröffentlicht von

thomass

Thomas Seruset, Geschäftsführender Gesellschafter der zeroseven design studios in Ulm.