Backlink-Leichen im Keller?

Mittlerweile weiß jeder SEO, dass man nur noch „gutes“ (White-Head) SEO betreiben sollte. Vor Jahren wurden Backlinks gekauft oder sogenannte Black-Head-Techniken angewandt, um die Suchergebnisse zu manipulieren und sein eigenes Ranking zu verbessern. Das ist Schnee von gestern, so könnte man meinen. Google hat in der Vergangenheit immer mehr solcher Manipulationen oder sogar einfach nur gekaufte Backlinks (da diese nicht ehrlich generiert wurden) zunehmend abgewertet.

Natürlich befolgt jeder seriöse SEO diese Regeln, kauft keine Links und manipuliert nicht. Ein aktueller Artikel über manipulierte Suchmaschinen-Rankings durch Expedia (Link zum Artikel am Ende dieses Artikels) zeigt jedoch, dass Abstrafungen immernoch aktuell sein können. Sogar für große Unternehmen bei denen man davon ausgehen könnte, dass SEO-Experten aktuell nur ehrliches SEO betreiben. So ist aber die Sichtbarkeit von Expedia die letzten Wochen durch die Abstrafung um ca. 25% gefallen. Dies muss nicht zwingend daran liegen, dass heute immernoch bewusst diese manipulativen Techniken angewandt werden, sondern könnte auch daran liegen, dass einem diese schlechten Backlinks teilweise nicht bewusst sind. (Wir gehen mal nicht von dem Fall aus, dass ein Konkurrent negatives SEO betrieben hat).

Auch SEO-Guru Eric Kubitz geht davon aus, dass auch heutzutage immernoch viele Unternehmen solche „Leichen im Keller“ haben. Er rät, zunächst mit sauberer Suchmaschinenoptimierung gute und ehrliche Links aufzubauen, bevor die schlechten Backlinks wieder entfernt werden, um ein Ranking-Absturz zu vermeiden.

Ob einem SEO die schlechten Backlinks jederzeit bewusst sind oder nicht ist eine andere Frage, denn den Überblick über alle Backlinks zu behalten ist gar nicht so leicht. Doch zeigt dies wie wichtig es ist, all seine Backlinks (und vor allem deren Herkunft und Qualität) zu kennen.

Hier der Link zur Abstrafung von Expedia: http://www.wuv.de/digital/manipuliertes_suchmaschinen_ranking_expedia_com_bei_google_abgestraft

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