LeadHound – zeroseven bringt seine Visitenkartenscanner-App in den Apple-AppStore

Visitenkartenscanner-App LeadHoundMit LeadHound 2.0 haben wir eine Visitenkartenscanner-App entwickelt, die Visitenkarten analysiert und den Text der Karte speichert. Informationen zum „Eigentümer“ der Visitenkarte können in einem persönlichen Gespräch mit Hilfe eines Fragebogens gesammelt werden, genauso auch Fotos und Notizen. Alle Daten können danach exportiert und zum Beispiel in einem Content-Management-System weiterverarbeitet werden.

Weitere Features des Visitenkartenscanners gibt es auf www.leadhound.de oder auch im LeadHound-Erklärvideo auf YouTube.

Digitaler Visitenkartenscanner spart Zeit

Mit dem digitalen Visitenkartenscanner spart man im Vergleich zur herkömmlichen analogen Methode mit Stift und Papier sehr viel Zeit. Sollte doch etwas nicht richtig erkannt werden, können einzelne Visitenkarten-Komponenten sehr leicht überarbeitet werden.

Eigene Texterkennung entwickelt

Durch das eigens für LeadHound entwickelte OCR hat sich zeroseven unabhängig von Fremd-Software gemacht und hat somit die Möglichkeit, die Texterkennung und Zuweisung der Visitenkarten-Komponente an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Technische Hintergründe zur Texterkennung gibt es (bald) hier.

Wer sich jetzt fragt, warum wir LeadHound mit der Version 2.0 in den AppStore gestellt haben, hier die Antwort: LeadHound gibt es schon seit einigen Jahren, allerdings wurden frühere Versionen über andere Wege vertrieben. Wir haben uns deshalb entschlossen der App ein kleines Facelift zu geben, um sie dann der großen Allgemeinheit als Version 2.0 bereitzustellen.

Visitenkartenscanner-App LeadHoundVisitenkartenscanner-App LeadHound

Auslandssemester 2.0: Zwischenruf aus Mexiko Episode III

Die 26 meist erwarteten Tage im Jahr – Auslandssemester goes Volksfest

Es ist Freitagabend, wir lassen die Uni hinter uns und genießen den Start in das Wochenende. So machen wir uns gegen 21 Uhr auf den Weg zur Feria. Dabei handelt es sich um ein wahnsinnig großes Volksfest hier in León. Das Feria-Volksfest wird während dem 14. Januar und 8. Februar gefeiert wird.

Gespannt, was mich dort erwartet, bin ich für ziemlich alles gewappnet. Das Erste was ich sehe sind Menschen, Menschen und noch mehr Menschen. „Vielleicht ist Freitag nicht der geeignete Tag, um sich dort in Ruhe umzuschauen“ – denke ich mir. Angesteckt von der mexikanischen Gelassenheit begebe ich mich aber voller Vorfreude in das Getümmel und werde natürlich nicht enttäuscht.

Es gibt unglaublich viele verschiedene Schauplätze: So gibt es z. B. täglich Konzerte mit regionalen Künstlern, regelmäßige „Ilusion on Ice“-Shows, Zirkusvorstellungen, Feuerwerk, Rodeo, verschiedenste Ausstellungen, Ballettvorführungen, ein Pavillon mit Kunsthandwerk und nicht zu vergessen der traditionelle Lucha Libre: Eine Form des professionellen Wrestling, die in Mexiko entwickelt wurde. Eine eindrucksvolle Parade am Jahrestag der Stadt, unzählige Fahrgeschäfte sowie Viehschauen gehören außerdem zu diesem traditionellen Fest.

Banda Konzert auf der Feria in Leon
Aufgrund der großen Anzahl an Veranstaltungen, Aktivitäten und Attraktionen zählt die Feria zu den wichtigsten hier in Mexiko. 1876 wurde sie zum ersten Mal gefeiert. Der Anlass damals war, der Gründung der Stadt zu gedenken. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Fest zu einem Event entwickelt, das hier alle mit Spannung erwarten. Aus diesem Grund sind die Monate Januar und Februar, zu den am meist ersehnten Monaten in León geworden.

Klar, dass diese ganzen Menschenmassen hier auch irgendwann mal Hunger haben und auch mein Magen knurrt schon bald. Gut, dass es dafür eine extra eingerichtete Essenszone gibt. Hier gibt es alle mexikanischen Spezialitäten, die man sich nur vorstellen kann: Tacos, Quesadillas, Tortas, Gorditas, Huaraches.

mexikanischen Spezialitäten Feria Leon
mexikanischen Spezialitäten Feria Leon
Nachdem der Hunger gestillt wurde, wird mir vorgeschlagen, in eine der unzähligen Bars und Restaurants auf dem Messegelände zu gehen. Dort würde „Banda“ gespielt werden und überhaupt sei es dort „padre“. Also gut, auf geht’s. Wenn ihr genauso wenig über Banda wisst, wie ich zu diesem Zeitpunkt, dann ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt um das ganze Mal näher in YouTube zu erforschen, damit ihr eine Idee habt, welche musikalische Note mein Abend hatte. Getreu dem Motto der Feria für 2016 „Vive la Feria León“ verbringen wir einen wunderschönen Abend mit viel Gelächter unter mexikanischem Himmel und vergessen für einen Moment den Uni-Alltag während unseres Auslandssemesters.

So, dass war es mit meinem Einblick in das Oktoberfest auf mexikanisch.

„Juntos hacemos la fiesta“ – mit diesem Motto verabschiede ich mich für heute.

Bis bald,
Franzi

Auslandssemester 2.0: Zwischenruf aus Mexiko Episode II

“Saber para servir, servir para progresar”

Das ist der Leitspruch der Universidad de León und bedeutet so viel wie “Wissen, um zu dienen, dienen, um voranzuschreiten“.

Heute möchte ich Euch also von dem Uni-Alltag hier in Mexiko an der Universidad de León (UDL) berichten.

Am allerersten Tag meines Auslandssemesters werden zusammen mit den Koordinatoren des International Office die Kurse ausgewählt, die dann in dem sogenannten „Cuatrimestre“ belegt werden. Dabei müssen die Fächer, die in Deutschland an der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in diesem Semester anstehen, natürlich in Mexiko abgedeckt werden. Das heißt Stundenanzahl, ECTS und natürlich am wichtigsten der Inhalt der jeweiligen Materie müssen übereinstimmen. Die Kurse dann so zu legen, ohne dass sich Stunden bzw. Kurse überschneiden, kommt einem kleinen Kunstwerk gleich. Das System an der UDL ist so angelegt, dass man sich seine Kurse sowohl morgens, nachmittags oder auch abends legen kann. Denn viele Studenten müssen täglich einer Arbeit nachgehen, um sich das Studium finanzieren zu können. Die flexiblen Zeiten erleichtern den mexikanischen Studenten die Koordination da ungemein. Nach Abstimmung der Kurse mit dem Studiengangsleiter der DHBW kann’s dann am nächsten Tag aber auch schon losgehen.

Der Unterricht ist allgemein sehr verschult. Das macht sich unter anderem dadurch bemerkbar, dass die Klassen sehr klein sind. Der größte Kurs, in dem ich bin, hat z. B. nur 18 Studenten. In dem kleinsten Kurs sind inklusive mir, fünf Studenten. Zum Anderen ist die Unterrichtsmethode der Lehrer hier vergleichbar mit den Vorlesungen an der DHBW. Stellt Euch also bitte keinen großen Hörsaal vor, in dem der Dozent einen länger andauernden Monolog hält. Es ist eher mit einer Unterrichtsstunde im Dialog und mit Interaktion zu vergleichen, wie man es auch noch von der Schule her kennt.

Dieses Cuatrimestre belege ich unter anderem Kurse wie „Planeación de Mercadotecnia“, in dem während des Cuatrimestres ein komplettes Marketingkonzept ausgearbeitet wird, oder „Legislación de Medios“, der sich mit Medienrecht befasst. Die Kurse sind echt interessant, zum Teil muss man sich aber schon extrem konzentrieren, um den Inhalten auf Spanisch folgen zu können. Die Dozenten stehen einem aber immer sehr hilfreich zur Seite und erklären etwas zur Not auch dreimal, was hin und wieder auch schon mal vorkommt.

Wie ihr an den Bildern sehen könnt, muss man sich hier auch rein platztechnisch etwas einschränken, denn in den Kursräumen sind für gewöhnlich diese grünen Bänke. Und glaubt mir – sie sind genau so bequem, wie sie aussehen.

Kursraum während des Auslandssemesters an der Universidad de Leon

Zwischen den Unterrichtsstunden gibt es immer eine 10-minütige Pause, in der lautstark im ganzen Gebäude die aktuellen Charts abgespielt werden. In einer kleinen Cafeteria kann man sich in den Pausen auch verschiedenste kalte und warme Speisen zu sehr guten Preisen holen.

Hier wird im Auslandssemster gegessen - Mensa der Universidad de Leon

Ich hoffe, durch meinen kurzen Bericht konntet ihr einen kleinen Einblick in das Uni-Leben an der UDL bekommen.

Hasta pronto,
Franzi

Auslandssemester 2.0: Zwischenruf aus Mexiko Episode I

Hola México, adios Alemania!

An Weihnachten habe ich mir noch das eher triste Wetter in Deutschland schön mit selbst gebackenen Plätzchen, Lebkuchen und anderen Leckereien versüßt und noch einmal mit der Familie das Jahr Revue passieren lassen. So sitze ich am 25. Dezember morgens bereits schon im Flieger nach Mexiko. Nach monatelanger Planung und Organisation ist es nun endlich soweit: Das Abenteuer Auslandssemester kann losgehen.

Während meines drei Jahre dauernden dualen Studiums habe ich nun zum zweiten Mal die Möglichkeit, innerhalb eines weiteren Semesters Auslandserfahrung zu sammeln. Und so kommt es, dass ich am Morgen des besagten Tages das nasse und kalte Deutschland hinter mir lasse und es stattdessen heißt: Tacos y Tequila!

Nicht, dass ich besonders interessiert daran wäre, stundenlang neben etwas zu breit geratenen Menschen, denen Deodorant ein Fremdwort zu sein scheint, eingequetscht zu sein. Genauso wenig bin ich ein Feinschmecker der Flugzeugküche, aber was nimmt man nicht alles in Kauf … Spaß beiseite: Nach ziemlich genau 24 Stunden komme ich am 1. Weihnachtsfeiertag um 23 Uhr Ortszeit überglücklich in Mexiko an. Zu diesem Zeitpunkt habe ich drei Flüge, nette Bekanntschaften und viele schlaflose Stunden hinter mir. Was mir dabei als Erinnerung hängen bleibt, ist der fulminante Anblick von Mexiko-Stadt bei Nacht: Ein nicht enden wollendes Lichtermeer.

Aber jetzt mal von Anfang an:

Ich – Franzi, 25 Jahre – bin momentan im 5. Semester meines dualen Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Dienstleistungsmarketing. Während den beiden zurückliegenden Jahren bei den zeroseven design studios konnte ich bereits sehr viele Einblicke in das Agenturleben bekommen und mich in spannende Projekte einbringen. In den Theoriephasen besuche ich die Duale Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in Heidenheim. Und hier wären wir schon am Punkt: Ich habe das große Glück während meines Studiums nun zum zweiten Mal ein Auslandssemester absolvieren zu dürfen. So kommt es, dass ich hier in Mexiko bei 22 °C auf der Terrasse meiner Wohnung sitze und Euch von meinen Eindrücken und Erfahrungen berichten möchte.

Lasst mich Euch an dieser Stelle erst mal über mein neues Zuhause berichten:

León – oder auch ganz förmlich León de los Aldama (aber ehrlich gesagt, habe ich das hier noch niemanden sagen hören) – liegt im Bundesstaat Guanajuato. Die Stadt mit seinen ca. 1,5 Mio. Einwohnern ist auch bekannt als „Capital Mundial del Calzado“. Das bedeutet so viel wie Weltstadt des Schuhwerks. León zählt neben Mexiko Stadt, Monterrey, Guadalajara und Puebla zu den fünf einflussreichsten und wichtigsten Städten Mexikos. Auf 1.800 Metern Höhe kann hier die Luft schon mal knapp werden, aber daran werde ich mich bestimmt schnell gewöhnen. Die Durchschnittstemperatur liegt hier im Jahr etwa bei 20 °C. In den Wintermonaten, vor allem jetzt im Januar, zeigt das Thermometer nachts unter Umständen auch mal nur 5 °C an. Das ist dann für die Mexikaner aber schon die Schmerzgrenze. Das äußert sich darin, dass die Studenten mit Schal und Handschuhen in den Klassenzimmern sitzen und sich mit Schimpfwörtern über das kalte Wetter beklagen. So kommt es auch, dass ich in den ersten zwei Wochen an der Uni schon mehr Schimpfwörter auf Spanisch gelernt habe, als ich in meinem ganzen Leben wohl jemals auf Deutsch in den Mund nehmen werde. Spätestens Ende März wird man hier dann aber mit Temperaturen über 30 °C entschädigt.

Kulturelles im Auslandssemester: Wahrzeichen Leon

Faszination Mexiko

Ich werde immer wieder gefragt, warum es mich nun schon zum wiederholten Male nach Mexiko zieht. Die Antwort auf diese Frage ist immer dieselbe: Das Land mit seinen so unterschiedlichen Facetten, die Kultur, vor allem aber die Menschen haben mich in ihren Bann gezogen. Die Lebensfreude, die die Menschen hier ausstrahlen und ihre positive Energie fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Welche Frage mir dann meist gleich danach gestellt wird, ist, ob ich keine Angst oder Bedenken hätte wegen der Kriminalität im Land. Ehrlich gesagt: Bevor ich das allererste Mal hierher kam, habe ich mir diesbezüglich schon Gedanken gemacht. Natürlich gibt es hier nicht nur Sommer, Sonne, Strand und Meer, wie man es vielleicht von Urlaubsfotos von Cancún oder Yucatán kennt. Allerdings ist das, was uns in den Medien über Drogen, Korruption und Kriminalität übermittelt wird, nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Das Land ist viel, viel mehr als das. Jeder sollte sich ganz ohne Vorurteile sein eigenes Bild von Mexiko machen. Ich von meiner Seite kann Euch nur sagen, dass es für mich das faszinierendste Land ist, das ich bis heute bereist habe. Weshalb das so ist, werdet ihr in den nächsten Wochen hier lesen.

Feliz ano nuevo!

Am Flughafen in León angekommen werde ich sehr herzlich in Empfang genommen und bekomme in den ersten Tagen gleich einen Eindruck, was man hier unter Gastfreundschaft versteht. Da ich nach der langen Anreise und der Zeitverschiebung von sieben Stunden in den ersten Tagen doch noch etwas gerädert bin, freue ich mich, dass man hier die Feiertage sehr ruhig verbringt. Denn Weihnachten und Silvester sind hier noch richtige Familienfeste. Und wenn ich hier von „Familie“ spreche, dann stellt Euch bitte keine kleine Feier im Rahmen der Familie mit Oma, Opa, evtl. ein paar Tanten, Onkel und Cousins vor, wie wir es aus unserer Kultur kennen. Nein, hier reisen die Verwandten zu den Feiertagen aus ganz Mexiko an, um ein paar schöne Tage mit unglaublich viel und leckerem Essen miteinander zu verbringen. Da kommen die Großeltern, Onkel, Tanten, Nichten und Neffen, Geschwister, Cousins und Cousinen, die sich sonst vielleicht nur einmal im Jahr sehen, um in großer Runde das Jahr ausklingen zu lassen. Die Herzlichkeit, mit der ich hier aufgenommen wurde, ist unbeschreiblich. Man fühlt sich nicht als Gast, sondern als Teil der Familie. Traditionell wird hier an den Feiertagen Truthahn gegessen. Dazu gibt es leckeren selbst gemachten Punsch. Ehrlich gesagt muss ich mich noch etwas an das mexikanische Essen gewöhnen, aber dazu ein anderes Mal mehr. Man sitzt gemütlich zusammen, tauscht sich über das vergangene Jahr aus und – nicht anders als bei uns – wundert man sich, dass die Kleinen der Familie von Jahr zu Jahr größer werden. An Silvester wurde ich in einen Brauch eingeweiht, den ich bisher noch nicht kannte: Kurz vor Jahreswechsel werden auf dem Tisch 12 Trauben ausgebreitet. Zu jedem Glockenschlag wird dann eine Traube gegessen und sich dabei etwas für das neue Jahr gewünscht. Bei 12 Wünschen ist die Chance tendenziell größer, dass zumindest einer davon in Erfüllung geht.

Meine ersten Tage hier in Mexiko hätte ich also nicht schöner verbringen können.

Weihnachten in Mexiko - Centro Historico

Krippenspiel am Centro Historico

Bitte entschuldigt mich, dass ich an dieser Stelle meinen ersten Bericht nun beende, aber es ist mittlerweile spät geworden und hier beginnt die Uni morgens bereits um 7 Uhr.

Das nächste Mal werde ich Euch dann von meinen ersten Tagen und Wochen an der Uni berichten und Euch so an meinem Erlebnis „Auslandssemester 2.0“ teilhaben lassen.

Hasta luego,
Franzi

Ein Rückblick zum ADC Kongress 2015

Vom 19.-22. Mai 2015 veranstaltete der Art Directors Club für Deutschland e.V. (ADC) sein alljährliches Treffen der Kreativen in Hamburg. Das zeroseven Designteam sammelte beim hochkarätig besetzten ADC Kongress viele Inspirationen zum Thema „Creating the Digital Hype“.

Im Reeperbahn Club Schmidt’s Tivoli referierten internationale Branchengrößen wie Kevin Alloca von YouTube, Rob Newlan von Facebook Creative Shop und Iain Tait von Wieden + Kennedy über die Herausforderungen und Trends der digitalen Welt. Was kann ich von YouTube-Stars lernen und für die Markenkommunikation produktiv einsetzen? Wie differenziere ich meine Online-Kampagne vom Wettbewerb? Und mit welchem Content generiere ich die Aufmerksamkeit meiner Zielgruppe?

Antworten gaben die Referenten vor allem anhand erfolgreicher Cases. Andy Azula hatte seine „Unskippable Ads“ für das amerikanische Versicherungsunternehmen GEICO im Gepäck. Mit einer einfachen, aber genialen Idee entwickelte sein Kreativteam eine Reihe von Pre-Roll Spots, die innerhalb von 5 Sekunden die zentrale Werbebotschaft vermitteln – also in der Zeit, in der die Videos nicht übersprungen werden können. Gleichzeitig machen die Spots neugierig darauf weiterzuschauen und gelten deshalb als aktuelles Best Practice Beispiel für YouTube-Werbung.
Zum Video

Rob Newlan stellte als besonders kreative und innovative Facebook-Kampagne die Kronkiwongi-Videos von LEGO vor. Dabei handelt es sich um kurze Clips, in denen Kinder eine Figur aus LEGO-Steinen bauen, die sie sich unter dem Fantasienamen Kronkiwongi vorstellen. Der abschließende Appell „Build your #Kronkiwongi“ fordert Facebook-User dazu auf, Bilder und Videos mit Interpretationen eigener Kronkiwongis bzw. die ihrer Kinder zu posten. Damit löste LEGO, in Zusammenarbeit mit Facebook Creative Shop, eine riesige Welle von User-generated content aus, welcher heute als eines der wirksamsten Werbemittel im Web gilt.
Zum Video

Mit Sweetie präsentierte Mark Woerde ein Projekt, welches sich weitab von den anderen, in erster Linie werblichen Themen bewegte. Mit seiner Agentur Lemz entwickelte er für Terre des Hommes Netherlands eine Kampagne gegen Kinderprostitution im Web. Durch modernste 3D-Technologie wurde ein philippinisch aussehendes, täuschend echtes Mädchen geschaffen, welches online unter dem Pseudonym Sweetie auftrat und von zahllosen Pädophilen per Webcam missbraucht wurde. Mit dieser Aktion generierte Lemz nicht nur weltweit Aufmerksamkeit für das weitgehend unbekannte Problem, sondern überführte in wenigen Wochen über 1000 Täter.
Zum Video

Ein spannender Tag mit viel Input ging für uns wie im Flug vorbei. Einige Vorträge behandelten leider Themen, die für die Branche nicht neu waren oder deren Aussage schwierig auf den Alltag von Kreativen übertragbar war. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass uns vor allem die Redner, die hier kurz vorgestellt wurden, wirklich begeistert haben! Auch die dazugehörige Ausstellung im Millerntor-Stadion war ein genialer Ideengeber.

ADC-Kongress-2015_02

ADC-Kongress-2015_03

ADC-Kongress-2015_04

ADC-Kongress-2015_05

ADC-Kongress-2015_06

ADC-Kongress-2015_07

ADC-Kongress-2015_08

ADC-Kongress-2015_09

ADC-Kongress-2015_10

ADC-Kongress-2015_11

ADC-Kongress-2015_12

Dynamische Text-Farbe, abhängig vom Hintergrund mit SASS.

Ein Beispiel:

Über CSS sollen Statusmeldungen oder Buttons auf Ihrer Website in vier unterschiedliche Layouts erstellt werden. Diese erhalten jeweils eine unterschiedliche Hintergrund-Farbe:

  • Success: #CBFC90 (Grün)
  • Info: #2EB9CC (Blau)
  • Warning: #FCFA90 (Gelb)
  • Danger: #CC532E (Rot)

Nun stellt sich nur noch die Frage nach der Text-Farbe innerhalb der Box: Hell oder Dunkel? Schwarz oder Weiß?

Mit Hilfe von SASS können Sie diese Entscheidung getrost der lightness()-Funktion überlassen. Diese berechnet über den RGB-Durchschnittswert die Helligkeit in einem Wert zwischen 0 – 100. Je höher die Zahl, desto heller die Farbe.

Um einen guten Kontrast zu gewährleisten wird dank einer kleinen Funktion in SASS der Text dunkel, wenn die Hintergrund-Farbe heller ist als 50%. Bei dunkleren Farben wie zum Beispiel Blau, wird der Text weiß gefärbt.

Die Hintergrund-Farben der Statusmeldungen oder Buttons können nun jeder Zeit angepasst werden. Ihre kleine und smarte Lösung kümmert sich um den Rest:

SASS

// FUNKTION ZUR BERECHNUNG DER TEXT-FARBE
@function setColorByBackground($backgroundColor) {
    @if (lightness($backgroundColor) > 50) {
      @return #000000;
    }
    @else {
      @return #FFFFFF;
    }
}

$success-color: #CBFC90;
$info-color: #2EB9CC;
$warning-color: #FCFA90;
$danger-color: #CC532E;

.infobox-success {
	padding: 20px;
	margin: 20px;
	font-size: 1em;
	background: $success-color;
	color: setColorByBackground($success-color);
}
.infobox-info {
	@extend .infobox-success;
	background: $info-color;
	color: setColorByBackground($info-color);
}
.infobox-warning {
	@extend .infobox-success;
	background: $warning-color;
	color: setColorByBackground($warning-color);
}
.infobox-danger {
	@extend .infobox-success;
	background: $danger-color;
	color: setColorByBackground($danger-color);
}

HTML

<div class="infobox-success">Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr</div>
<div class="infobox-info">Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr</div>
<div class="infobox-warning">Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr</div>
<div class="infobox-danger">Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr</div>

HTML kann ganz schön schräg sein.

Wie bekommt man schräge Flächen in HTML und CSS?

Beinahe alle Websites haben eines gemeinsam: Klare, rechteckige Formen.
Allerdings gibt es tolle Möglichkeiten sich mit schrägen Flächen und Kanten und Trapez- oder Skew-Effekten und Dreiecken abzuheben.

Dazu sind keine Bildgrafiken nötig, sondern man kann mit den richtigen Methoden das Ganze direkt über CSS und HTML lösen. Der Vorteil: Größen und Farben lassen sich leicht und schnell verändern, Unterstützung von Retina-Displays und geringere Ladezeiten.

HTML kann ganz schön schräg sein. weiterlesen

Google optimiert seinen Algorithmus zu Gunsten von mobilen Websites

Google hat zum 21. April ein Algorithmus-Update angekündigt, welches die Mobile-Freundlichkeit der Website als Ranking-Faktor aufnimmt. Google möchte zukünftig seinen Usern für deren Endgeräte noch besseren Content anbieten. Das bedeutet, ist ein User mit dem Smart-Phone auf der Google-Suchseite und gibt einen Begriff ein, so kommen dann die Suchergebnisse, die für die Voraussetzung des Users – also mobiles Endgerät – am besten sind. Google möchte seinen Usern relevante, Google optimiert seinen Algorithmus zu Gunsten von mobilen Websites weiterlesen

Traditionelles Neujahrsessen der zeroseven design studios

In den zeroseven design studios hat es Tradition, dass wir in der Vorweihnachtszeit keine Weihnachtsfeiern abhalten und diese in das jeweilige neue Jahr verlagern. So auch in diesem Jahr. Dieses Jahr hatten wir für die Mitarbeiter und deren Partnern eine besondere Überraschung parat. Die zeroseven design studios hatten sich einen kompletten Kinosaal im nahegelegenen Mephisto angemietet. Mit Popcorn und Getränken wurde dem Team bis zum Schluss nicht verraten, welcher Film ausgewählt wurde. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde den Mitarbeitern ein Rohschnitt des neuen Imagefilms der zeroseven design studios vorgeführt. Mit großer Begeisterung ging es dann los. Passend zur Agentur wurde der Film „The Imitation Game“ ausgewählt. Hier handelt es sich eigentlich um die Entstehung des ersten Computers, welcher im 2. Weltkrieg für die Deschefrierung von geheimen und verschlüsselten Nachrichten verwendet wurde. Der Film stieß bei allen Zuschauern auf große Begeisterung. Traditionelles Neujahrsessen der zeroseven design studios weiterlesen

Google bevorzugt mobil-optimierte Websites

Nachdem Google nun vor kurzem in seinem Webmaster-Blog offiziell bekannt gegeben hat, dass ab sofort in Suchergebnissen angezeigt wird, ob eine Website für Mobilgeräte optimiert ist, sollte sich spätestens jetzt jeder Website-Betreiber ernsthaft mit dem Thema Mobile auseinandersetzen. Die sogenannte „Mobile Friendliness“ könnte somit zu einem entscheidenden Rankingfaktor werden. Google bevorzugt mobil-optimierte Websites weiterlesen