22.08.2008 AKTUELL // FLASH
GESCHRIEBEN VON ALEXANDERS

Lange wird es nicht mehr dauern und Adobe wird Flash CS4 und den dazugehörigen FlashPlayer 10 herausbringen. eine Beta-Version des FlashPlayer 10 gibt es bereits bei Adobe labs zum download. Doch stellt sich wie immer die Frage, welche neuen Funktionen und Features werden den Entwicklern und Designern geboten?

Insgesamt kann man sagen, dass sich einiges getan hat. Eine Veränderung ist, dass laut Richard Galvan (Flash-Produktmanager) das binäre FLA-Format nicht mehr für die Quelldateien verwendet. Vielmehr wird das XFL-Format verwendet. Dieses basiert auf dem XML-Standard und es handelt sich um zip-komprimierte Files. Diese werden dazu alle benötigten Assets enthalten. Zu dem soll das XFL-Format dokumentiert werden und somit Drittanbietern zugänglich gemacht werden.
http://www.moock.org/blog/archives/000269.html

Im Bereich Text und Schrift hat sich ebenfalls etwas getan. So soll es Möglich sein ein Spaltenlayout, wie man es aus InDesign kennt, also Textfluss von einer Textbox in die nächste, in Flash zu realisieren. Auch wird der TExt von der neu integrierten S3-Engine unterstützt, was bedeutet, dass Text im Raum dreh- und skalierbar ist. Zudem wurde das Antialaising (wieder) verbessert.

Insgesamt bekommt der FlashPlayer eine 3D engine, die es ermöglicht 2D-Objekte im Raum zu bewegen. In wie weit diese mit zum Beispiel papervision oder Sandy vergleichbar ist, bleibt abzuwarten.

Die Animation von Objekten über die Zeitleiste wird ebenfalls verbessert. So soll das erstellen und bearbeiten von Tweens vereinfacht worden sein. Der Motion Editor erfüllt hier eine maßgebliche Rolle. Zudem wird es eine Art Verkettung von Objekten geben. Damit lassen sich komplexe und kausale Animationen einfacher erzeugen.

Interessant wird auch im Bereich Filter und Effekte. So wird es eine Implementierung von Pixel Bender, ehemals Hydra, geben. Dieses fand bisher Verwendung in AfterEffects und ermöglicht der erstellen von eigenen Filtern und Effekten. Wer sich etwas mit AfterEffects auskennt, kann abschätzen, was dies für Flash bedeutet. Diese Filter können zur Laufzeit animiert werden.

Die Möglichkeiten im Bereich Sound wurden ebenfalls erweitert. So wird es eine Sound API geben, die ein audio-mixiing auf Applikationsebene ermöglicht. Durch die Nutzung von Pixel Bender ist es auch möglich den Sound mit eigenen Filtern zu bearbeiten.

Für die Performance wurde zu dem noch etwas getan. So bietet der FlashPlayer 10 eine integrierte Hardwareunterstützung, womit die CPU entlastet wird. Auch gibt es eine interne Bitraten-Prüfung. Damit wird zum Beispiel die Videostream-Rate dynamisch an die Netzwerkkonditionen angepasst.

Insgesamt kann man sagen, dass sich viel getan hat und der Umstieg auf Flash CS4 lohnt auf jeden Fall. In wie weit die Punkt nutzbar sind und wie diese Features ausgeprägt sein werden bleibt abzuwarten.

0 Beiträge zu "Flash CS4 & FlashPlayer 10"
Lass uns Deine Meinung wissen